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88 Prozent der Krypto-B├Ârsen wollen Regulierung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Montag, den 03. September 2018 um 12:59 Uhr


88 Prozent der Krypto-B├Ârsen wollen Regulierung

"Es bedarf einer koh├Ąrenten, ├╝berlegten und umfassenden Regulierung"

Kryptow├Ąhrung: Regulierung soll helfen (Foto: Tim Reckmann, pixelio.de)

Kryptow├Ąhrung: Regulierung soll helfen (Foto: Tim Reckmann, pixelio.de)

Vilnius (pte/06.08.2018/06:05) 88 Prozent der B├Ârsen f├╝r Kryptow├Ąhrungen w├╝nschen sich eine weltweite Regulierung, w├Ąhrend gerade einmal 17 Prozent glauben, dass eine zu strenge Gesetzgebung eine Bedrohung f├╝r Kryptow├Ąhrungen darstellt, wie eine aktuelle Erhebung des Unternehmens Mistertango http://mistertango.com ergeben hat.

Globaler Konsens n├Âtig

F├╝r die Studie haben die Researcher einen Vergleich von 24 weltweiten Kryptow├Ąhrungsb├Ârsen mit t├Ąglichen Handelsvolumina von ├╝ber 100 Mio. Dollar analysiert. Teilnehmenden B├Ârsen wurden zu einer Reihe von Themen, die von der Kundenanonymit├Ąt bis hin zu wahrgenommenen Bedrohungen f├╝r die Zukunft des Marktes reichten, befragt.

"Die Branche verlangt nach Regulierung und die Reaktion der Partner hat dies gezeigt. Unsicherheit ist die gr├Â├čte Angst und Regulierung ist entscheidend f├╝r die Stabilit├Ąt, die wir brauchen. Leider gibt es weltweit keinen regulativen Konsens", erkl├Ąrt Gabrielius Bilkstys von Mistertango. "Es bedarf einer koh├Ąrenten, ├╝berlegten und umfassenden Regulierung. Daher wird die Regulierung ein Katalysator und kein Hemmnis f├╝r die Entwicklung des Kryptomarktes sein", so Bilkstys.

Akzeptanz verbessern

Im Gegensatz zu den nun publizierten Studienergebnissen erwarten einige renommierte ├ľkonomen k├╝nftig "einen Tod durch Regulierung" (pressetext berichtete: http://pte.com/news/20180711004 ). 30 Prozent der Teilnehmer denken au├čerdem, dass die gr├Â├čte Bedrohung f├╝r den gesammten Markt ein Krypto-Crash ist.

Mehr als ein Drittel (40 Prozent) der Befragten kommt jedoch zu dem Schluss, dass die Verringerung der Barrieren f├╝r die Finanzierung von Kryptoaktivit├Ąten durch Banken die allgemeine Akzeptanz verbessern k├Ânnte. Der Goldmarkt sieht bereits eine "monet├Ąre Gezeitenwende" kommen sieht sogar eine Abkehr vom US-Dollar als Leitw├Ąhrung (pressetext berichtete: http://pte.com/news/20180529029 ).

(Anm. des Autorenportal) Dem k├Ânnen wir nur zustimmen, vor allem sollte f├╝r durchgef├╝hrte Transfers die Zahlungssicherheit dringend erh├Âht werden um Zahlungen an Betr├╝ger die sich Zahlungen ergaunern (gibt es leider im Krypto-Bereich nach eigenen Erfahrungen leider sehr viele) wieder r├╝ckg├Ąngig machen zu k├Ânnen und diese auch zur Rechenschaft gezogen werden.
Der Ansatz der nicht nachvollziehbaren Transfers bringt nur f├╝r die wenigsten Nutzer irgend einen Vorteil und unterst├╝tzt eher nur solche dunklen Elemente und bringt auf lange Sicht die ansonsten technische sinnvolle Entwicklung eher in Verruf.

Andererseits sind die Datenauskunftsanfragen f├╝r eine kleine Krypto-B├Ârse aber auch zunehmend nervig und zeitaufwendig.
Dort w├Ąre eine einfachere L├Âsung ohne die Weitergabe von wichtigen pers├Ânlichen Dokumentendaten (die dann ebenfalls wieder missbraucht werden k├Ânnten) sinnvoller, bzw. mit einem individuellen Sicherheitscode den man bei seiner eigenen Bank beantragen und ├Ąndern lassen kann.


(Ende)
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Schon wenig Luftverschmutzung macht herzkrank PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Montag, den 03. September 2018 um 12:58 Uhr


Schon wenig Luftverschmutzung macht herzkrank

Kleine Ver├Ąnderungen entsprechen Fr├╝hstadium eines Herzversagens

Abgase: Diese sind eine Belastung f├╝r das Herz (Foto: pixelio.de, Gabi Eder)

Abgase: Diese sind eine Belastung f├╝r das Herz (Foto: pixelio.de, Gabi Eder)

London (pte/03.08.2018/13:48) Bereits Menschen, deren Kontakt mit Luftverschmutzung weit innerhalb der britischen Richtlinien liegt, verf├╝gen laut einer Studie der Queen Mary University of London http://qmul.ac.uk ├╝ber Ver├Ąnderungen der Struktur des Herzens. Diese entsprechen jenen in fr├╝hen Stadien eines Herzversagens, so die Experten. F├╝r die Studie wurden die Daten von rund 4.000 Teilnehmern der UK Biobank http://www.ukbiobank.ac.uk ausgewertet.

Vergr├Â├čerte Herzkammern

Freiwillige haben f├╝r dieses gro├čangelegte Projekt umfangreiche pers├Ânliche Daten unter anderem zu Lebensstil, Gesundheit und Details zu ihrem Wohnort zur Verf├╝gung gestellt. Daher konnten auch Patienten mit bestehenden Herzproblemen oder jene, die den Wohnort w├Ąhrend der Studie gewechselt hatten, ausgeschlossen werden. Zus├Ątzlich wurden Bluttests und Gesundheitsuntersuchungen durchgef├╝hrt. Mittels MRT wurden die Gr├Â├če, das Gewicht und die Funktion der Herzen der Teilnehmer zu festgelegten Zeitpunkten erhoben.

Obwohl die meisten Teilnehmer au├čerhalb von britischen Gro├čst├Ądten lebten, ergab sich bei Personen, die in der N├Ąhe von lauten und stark befahrenen Stra├čen leben und dabei Stickstoffdioxid (NO2) oder PM2.5-Feinstaub ausgesetzt waren, ein eindeutiger Zusammenhang zu Vergr├Â├čerungen der rechten und linken Herzkammer. Die Ventrikel sind f├╝r die Pumpfunktion des Herzens von gro├čer Bedeutung. Obwohl diese Teilnehmer gesund waren und keine Symptome aufwiesen, bestehen ├Ąhnliche Ver├Ąnderungen auch in den fr├╝hen Stadien eines Herzversagens.

Manchester und London

Eine h├Âhere Belastung mit den Schadstoffen stand mit gr├Â├čeren Ver├Ąnderungen der Herzstruktur in Verbindung. Jede Steigerung um ein Mikrogramm pro Kubikmeter bei PM2.5 und jede Erh├Âhung um zehn Mikrogramm pro Kubikmeter bei NO2 f├╝hrte beim Herzen zur Vergr├Â├čerung von einem Prozent. Luftverschmutzung ist heute der gr├Â├čte Umweltfaktor bei Todesf├Ąllen in England.

Weltweit entfallen auf koronare Herzerkrankungen und Schlaganf├Ąlle rund sechs von zehn Todesf├Ąllen, die mit Luftverschmutzung im Freien in Zusammenhang stehen. Die Ergebnisse wurden in "Circulation" ver├Âffentlicht. Weitere Studien sind geplant. Dabei werden Daten von Manchester und London ausgewertet. Die Herzfunktion soll noch genauer untersucht werden. Die Forscher erwarten dabei noch eindeutigere Ergebnisse mit klinischer Bedeutung.

(Ende)
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Niedersachsen erwartet schlechteste Ernte seit 1976 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Montag, den 03. September 2018 um 12:53 Uhr


Niedersachsen erwartet schlechteste Ernte seit 1976

F├╝r 2018 gerade einmal Getreidemenge von 4,69 Mio. Tonnen errechnet

Getreide: 2018 schlechte Ernte in Niedersachsen (Foto: Oliver Mohr, pixelio.de)

Getreide: 2018 schlechte Ernte in Niedersachsen (Foto: Oliver Mohr, pixelio.de)

Hannover (pte/01.08.2018/13:30) Das Landesamt f├╝r Statistik Niedersachsen http://bit.ly/2Ayb6b6 geht wegen der anhaltenden D├╝rre im gro├čen Fl├Ąchenbundesland von der schlechtesten Getreideernte seit 1976 aus. "In Niedersachsen wird f├╝r das 2018 eine Getreideernte von 4,69 Mio. Tonnen erwartet. Dies stellt im Vergleich zum ebenfalls unterdurchschnittlichen Vorjahr einen R├╝ckgang von 22 Prozent dar", hei├čt es. Zum Vergleich: 2017 hatte die Getreideernte noch bei 6,03 Mio. Tonnen gelegen. Weniger Getreide gab es letztmals im ebenfalls sehr hei├čen und trockenen Sommer 1976.

Schlechte Saat, wenig Ertrag

Laut den Statistikern konnte aufgrund der mangelnden Befahrbarkeit von Fl├Ąchen durch anhaltende Niederschl├Ąge im Herbst 2017 das Wintergetreide h├Ąufig nur unter Schwierigkeiten ges├Ąt werden. Die dadurch nicht bestellten Felder wurden im Fr├╝hjahr 2018 ├╝berwiegend mit Sommergetreidearten bestellt. Die Anbaufl├Ąche f├╝r Sommerweizen und Sommergerste stieg im Vergleich zu 2017 um 56.500 Hektar. Auch wichen die landwirtschaftlichen Betriebe auf den Anbau von Mais aus. Die Anbaufl├Ąche f├╝r K├Ârner- und Silomais stieg um 43.100 Hektar, nachdem sie in den Vorjahren auf hohem Niveau stagniert hatte.

Ebenfalls hohe Ernteeinbu├čen deuten sich f├╝r den Raps an. Nachdem bereits in den vergangenen drei Jahren unterdurchschnittliche Ertr├Ąge eingefahren wurden, liegen sie im Jahr 2018 voraussichtlich deutlich unter 30 Doppelzentner pro Hektar. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Ertragsr├╝ckgang um 9,1Prozent, im Vergleich zum sechsj├Ąhrigen Mittel (2012 bis 2017) sogar um fast 25 Prozent, schreiben die Hannoveraner abschlie├čend.

(Ende)
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Sprachf├Ârderung: Bezahlung motiviert Eltern - USA: 50 Cent reichen als Anreiz bereits aus PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Donnerstag, den 26. Juli 2018 um 10:42 Uhr


Sprachf├Ârderung: Bezahlung motiviert Eltern

USA: 50 Cent reichen als Anreiz bereits aus, um Erfolge zu erzielen

Kleinkind: Sprachentwicklung unterst├╝tzen (Foto: pixelio.de, Mike Frajese)

Kleinkind: Sprachentwicklung unterst├╝tzen (Foto: pixelio.de, Mike Frajese)

Columbus (pte/24.07.2018/06:00) Forscher der Ohio State University https://osu.edu haben eine ├╝berraschende M├Âglichkeit gefunden, die F├Ąhigkeiten von Kindern mit St├Ârungen der Sprachentwicklung zu helfen: Die Eltern werden daf├╝r bezahlt, dass sie mit ihnen lesen. F├╝r die aktuelle Studie wurde insgesamt vier Techniken getestet, um Eltern und andere Pflegepersonen dazu zu motivieren, eine 15 Wochen dauernde Ma├čnahme f├╝r die Lesekompetenz der betroffenen Kinder durchzuf├╝hren.

Deutliche Verbesserungen bei Tests

Eine dieser Techniken, bei der die Eltern 50 Cent (USA) also rund 0,43 Cent (EU) f├╝r jede Lesesitzung erhielten, f├╝hrte bei den Kindern zu deutlichen Verbesserungen bei den Lesetests. Laut Forschungsleiterin Laura Justice hatten die Wissenschaftler mit diesem Ergebnis nicht gerechnet. Die drei anderen Techniken umfassten positives Feedback f├╝r die Eltern, Ermutigung und das Vorzeigen, wie gelesen werden sollte, damit die Kinder davon profitierten. Keiner dieser drei Ans├Ątze erwies sich als erfolgreich. Das Angebot eines Feedbacks hatte sogar leicht negative ├üuswirkungen auf die Testergebnisse der Kinder.

An der Studie nahmen 128 Eltern oder Pflegepersonen und ihre Kinder teil. Alle Kinder waren vier oder f├╝nf Jahre alt und verf├╝gten ├╝ber die Diagnose einer Sprachentwicklungsst├Ârung. Die meisten Pflegepersonen lebten in Haushalten mit niedrigem Einkommen. Alle nutzten als Technik Sit Together and Read (STAR) http://star.ehe.osu.edu . Dieses Verfahren wurde von Justice gemeinsam mit einem Kollegen 2013 entwickelt. Es erwies sich in der Folge als besonders wirksam, wenn es von Lehrern eingesetzt wurde. Den Kindern wird mit dem Ziel vorgelesen, dass sie die Eigenschaften und Namen der Buchstaben des Alphabets und Konventionen des gedruckten Worts wie die Leserichtung von links nach rechts besser erkennen.

Eltern nur schwer zu motivieren

STAR hat sich in der Vergangenheit bereits als wirksam erwiesen. Das Problem bestehe jedoch laut Justice darin, die Eltern dazu zu motivieren, dass sie oft genug mit ihren Kindern lesen. "Wir haben herausgefunden, dass 25 bis 50 Prozent der Eltern nicht lange genug dabei bleiben, damit diese Technik auch funktionieren kann. Viele dieser Eltern sind ├Ąrmer und verf├╝gen ├╝ber eine geringere Bildung." Die Studienteilnehmer wurden angeleitet, ihren Kindern ein Buch pro Woche vorzulesen und zwar zu vier verschiedenen Gelegenheiten. Insgesamt sollten so 60 Leseeinheiten innerhalb von 15 Wochen stattfinden. Die Pflegepersonen erhielten daf├╝r genaue Anweisungen, wie die zur Verf├╝gung gestellten B├╝cher zu lesen waren. Alle Teilnehmer machten von den Sitzungen Tonaufnahmen und f├╝hrten schriftliche Aufzeichnungen.

Die Forscher trafen sich rund sechs Mal w├Ąhrend des 16 Wochen laufenden Programms. Jedes Kind wurde zu Beginn und nach der Intervention beurteilt. Die Ergebnisse zeigten, dass die Kinder, deren Eltern oder Pflegepersonen f├╝r das Lesen bezahlt wurden, deutliche Fortschritte zeigten. Keine der anderen Techniken hatte eine positive Auswirkung. Eine n├Ąhere Analyse ergab, dass die monet├Ąren Anreize vor allem deshalb funktionierten, weil sie zu mehr Lesesitzungen mit den Kindern f├╝hrten. Ebenfalls positiv wirkte sich aus, dass sie beim Lesen mehr mit ihren Kindern ├╝ber die Eigenschaften der abgedruckten Buchstaben und damit ├╝ber einen entscheidenden Bereich von STAR redeten.

Zeitdruck entscheidend

Laut Justice kann eine derartige Studie jene H├╝rden identifizieren, die die Eltern davon abhalten, das Programm vollst├Ąndig durchzuf├╝hren. "Unsere Studienergebnisse zeigen, dass wir die richtige H├╝rde gefunden haben. Die Barriere, die in diesen Familien durch das Geld ├╝berwunden wird, ist der Zeitdruck." Viele der Eltern, die das Programm nicht beendeten, waren ├Ąrmer und weniger gebildet. Sogar die geringe Geldmenge, die in dieser Studie eingesetzt wurde, durchschnittlich erhielten sie innerhalb von 15 Wochen 31,50 USD, rund 27 Euro, reichte aus, um sie davon zu ├╝berzeugen, dass es die aufgewendete Zeit wert war.

Laut Justice ist bekannt, dass nicht nur viele Lehrer der Idee einer Bezahlung f├╝r das Lesen mit den Kindern nicht viel abgewinnen k├Ânnen. Sie betont jedoch, dass die Zahlungen in dieser Studie eine sehr geringe Investition mit sehr gro├čen Vorteilen f├╝r die Kinder mit sich gebracht habe. Denkbar w├Ąren laut der Expertin auch andere Anreize wie eine Urkunde oder eine noch geringere Bezahlung. In diesem Bereich sei noch mehr Forschung notwendig. Die Forschungsergebnisse wurden im "Journal of Autism and Developmental Disorders" ver├Âffentlicht.

(Ende)
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Amazon, ebay und Co versagen beim Passwortschutz PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Samstag, den 21. Juli 2018 um 08:36 Uhr


Amazon, ebay und Co versagen beim Passwortschutz

Top-10-Internetseiten bieten Usern zu wenig oder gar keine Hilfe

Passwortschutz: schlechte Zeugnisse f├╝r Internetfirmen (Foto: cscan.org)

Passwortschutz: schlechte Zeugnisse f├╝r Internetfirmen (Foto: cscan.org)

Plymouth (pte/18.07.2018/13:48) F├╝hrende Internetseiten wie Amazon ebay und Wikipedia versagen, wenn es darum geht, ihre Nutzer dabei zu unterst├╝tzen, ihre Daten ausreichend zu sch├╝tzen, sagen Sicherheitsforscher der University of Plymouth http://plymouth.ac.uk . Sie haben die Passwort-Praktiken von Google, Facebook, Yahoo, Twitter, Microsoft und anderen gro├čen Web-Unternehmen genauer unter die Lupe genommen. Demnach bieten die meisten der unter den Top-10 gelisteten Portale auch mehr als zehn Jahre nach der ersten ├ťberpr├╝fung immer noch zu wenig oder gar keine Hilfe bei der Erstellung sicherer Passw├Ârter.

Entt├Ąuschendes Gesamtbild

"Wir h├Âren immer wieder, dass Passw├Ârter bald ein Ding der Vergangenheit sein sollen", erkl├Ąrt Steve Furnell, Leiter des Centre for Security, Communications and Network Research http://cscan.org der University of Plymouth. Trotz dem Versprechen, dass neue Technologien nachkommen, seien sie aber auch heute noch die ├╝berwiegend vorherrschende Schutzma├čnahme beim Erstellen von Online-Konten. "Man m├╝sste eigentlich meinen, dass es in Zeiten wie diesen, in denen der Schutz pers├Ânlicher Daten immer wichtiger wird, auch grundlegend wichtig sein sollte, f├╝r klare und rechtzeitige Anleitungen und Beratung zu sorgen", betont der Wissenschaftler.

"Wir untersuchen diese Dinge bereits seit mehr als zehn Jahren und es ist schon sehr entt├Ąuschend zu sehen, dass sich 2018 immer noch dasselbe Gesamtbild zeigt wie 2007", stellt Furnell klar. Dabei sei in den Jahren dazwischen sehr oft und ausf├╝hrlich ├╝ber die Probleme und Fehler im Umgang mit Passw├Ârtern berichtet worden. "Es sind aber keine gro├čen Anstrengungen unternommen worden, um uns dazu zu ermutigen und aufzufordern, den richtigen Pfad einzuschlagen", kritisiert der Experte.

"Password" als Passwort

F├╝r ihre Analyse haben sich Furnell und sein Team genau angesehen, welche Praktiken Anbieter wie Google und Co beim Erstellen neuer User-Konten oder beim Zur├╝cksetzen von Passw├Ârtern an den Tag legen. "Einige erlauben immer noch, dass 'Password' als Passwort verwendet wird, oder dass relativ einfache Begriffe und Namen wie etwa der Nachname oder der Username hierf├╝r eingetragen werden", schildert Furnell.

Im Vergleich der verschiedenen Internetfirmen konnte Google, Microsoft Live und Yahoo noch am besten abschneiden. Am unteren Ende der Skala finden sich Amazon, Reddit und Wikipedia. "Die Passwort-Anforderungen von Amazon bleiben nach wie vor die liberalsten von allen, das war schon in unseren vorangegangenen Untersuchungen der Fall", hei├čt es.

Insbesonders bei ebay werden Verk├Ąufer-Accounts mit Top Bewertungen von anderen Anbietern gekapert die dann dort scheinbar als zuverl├Ąssiger Top-Anbieter Waren anbieten, die sie dann nie erhalten. Paypal selbst bietet dann in solchem Betrugsfall keinerlei Kulanz trotz st├Ąndig steigender Gewinne. Einzige eine relative Sicherheit ist per paypal-Bezahlung geboten, aber auch nur wenn es nicht um digitale Werte geht. (zus├Ątzliche Anm. der Redaktion)

(Ende)
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Unternehmen m├╝ssen Cyber-Attacken hinnehmen PDF Drucken E-Mail
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Samstag, den 21. Juli 2018 um 08:35 Uhr


Unternehmen m├╝ssen Cyber-Attacken hinnehmen

Angriffe immer schwerer vorhersehbar - Mangel an Fachkr├Ąften belastet

Hacker bei der Arbeit: Firmen oft unvorbereitet (Foto: Bernd Kasper, pixelio.de)

Hacker bei der Arbeit: Firmen oft unvorbereitet (Foto: Bernd Kasper, pixelio.de)

Stanford (pte/18.07.2018/06:10) Obwohl 95 Prozent aller CIOs davon ├╝berzeugt sind, dass Cyber-Angriffe zunehmen, haben nur 65 Prozent der Unternehmen Spezialisten f├╝r die Abwehr derartiger Attacken. Das hat eine Umfrage des US-Meinungsforschungsinstituts Gartner http//gartner.com ergeben. Hierzu wurden Daten von 3160 CIOs in 98 L├Ąndern ausgewertet. Sie repr├Ąsentieren Unternehmen aller wichtigen Branchen. Ihr Umsatz liegt bei nahezu 13 Bio. Dollar. F├╝r Informationstechnik geben sie j├Ąhrlich 277 Mrd. Dollar aus.

Hacker finden immer neue Wege

Cyber-Kriminelle sind erfinderisch und versiert genug, immer neue Schlupfl├Âcher auszumachen, sagt Gartner-Forschungsdirektor Rob McMillan. "Viele sind Pioniere, die neue Wege finden, an die ganz gro├čen Daten heranzukommen. Sie finden immer wieder neue Techniken, um Daten zu stehlen." CIOs k├Ânnten ihre Unternehmen nicht vor allen Angriffen sch├╝tzen. Deshalb m├╝ssten sie nachhaltige Kontrollen einf├╝hren und dabei das Gleichgewicht wahren zwischen dem Schutz der Unternehmensdaten und der Funktionsf├Ąhigkeit der Firma.

Laut McMillan m├╝ssen Verbesserungen bei der Datensicherheit den Vorrang haben vor den wirtschaftlichen Ergebnissen, um sicherzustellen, dass Geld f├╝r die richtigen Ma├čnahmen ausgegeben wird. Viele CIOs seien jedoch der Ansicht, dass 2018 Wachstum und Marktanteile die wichtigsten Ziele von Unternehmen sind. Wachstum bedeute oft die Nutzung zus├Ątzlicher Netzwerke und Finanzierungsmodelle. Au├čerdem m├╝ssten neue Produkte und Dienstleistungen zus├Ątzlich gesch├╝tzt werden.

Vorsorge ist besser als Nachsorge

"Die schlechte Nachricht ist, dass Cyber-Angriffe immer mehr Unternehmen auf eine Art treffen, die nicht vorhersehbar ist", unterstreicht McMillan. Deshalb sei es schwer, dagegen Vorsorge zu treffen. Cyber-Sicherheit treffe mit einer gut dokumentierten Abnahme von Know-how zusammen, die als Haupthindernis f├╝r Innovationen angesehen wird. Es sei wichtig, talentierte und ehrgeizige Mitarbeiter zu finden, um die Datensicherheit von Unternehmen sicherzustellen (pressetext berichtete: http://pte.com/news/20180709010 ).

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