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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 16. November 2009 um 05:51 Uhr
 
Revolution oder Evolution: Experten orten Reformbedarf im Steuersystem PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Montag, den 18. Juni 2018 um 14:49 Uhr


Revolution oder Evolution: Experten orten Reformbedarf im Steuersystem

Hochkarätige Diskussionsveranstaltung von TPA zeigt Handlungsbedarf auf

Das hochkarätig besetzte Podium (Foto: TPA/Karl Michalski)

Das hochkarätig besetzte Podium (Foto: TPA/Karl Michalski)

Wien (pts/18.06.2018/11:48) Ist unser aktuelles Steuersystem fit f√ľr die Herausforderungen der Zukunft - rund um Digitalisierung und Globalisierung? Oder braucht √Ėsterreich eine Revolution im Steuerrecht? Das diskutierte eine hochkar√§tige Runde aus Wirtschaft, Wissenschaft und Arbeitnehmervertretung auf Einladung von TPA. Fazit: Auf viele Fragen rund um neue digitale Gesch√§ftsmodelle und global t√§tige Player muss das Steuersystem dringend Antworten finden - national und international.

Rasche und einfache L√∂sungen gibt es in der Steuergesetzgebung nicht - dar√ľber herrschte Konsens bei der Veranstaltung "Face Tomorrow" des Beratungsunternehmens TPA, die am 13. Juni im Haus der Industrie in Wien √ľber die B√ľhne ging. Ansonsten gingen die Meinungen dar√ľber, ob und in welchem Ausma√ü wir eine Revolution im Steuerrecht brauchen, teilweise aber weit auseinander. Fakt ist: Das nationale und internationale Steuerrecht h√§lt nicht mehr Schritt mit aktuellen digitalen Gesch√§ftsmodellen wie (global t√§tigen) Onlineshops & Co. Was kann, was muss dagegen getan werden? Und wie kann dieses gewaltige Steuerpotenzial gehoben werden? Das wollten der Moderator des Abends, Industriemagazin-Herausgeber Hans-Florian Zangerl, und Gastgeberin Veronika Seitweger, TPA-Partnerin, mit ihren G√§sten kl√§ren.

Gemeinsame Lösung dringend gefragt

Voestalpine Vorstandsmitglied Robert Ottel fordert einen gravierenden Umbruch: "Wir sehen massive Ver√§nderungen - bei den Wertsch√∂pfungsketten, durch die Digitalisierung, und auch durch die Mobilit√§t der Arbeitskr√§fte. Darauf m√ľssen die Steuersysteme erst eingestellt werden", ist der Spitzenmanager √ľberzeugt. Die Umsetzung sei jedoch schwierig, da der Steuerwettbewerb zwischen den Staaten eine supranationale L√∂sung verhindere: "Dabei w√§re eine solche gemeinsame L√∂sung dringend notwendig", so Ottel.

Er fordert auch einfachere und schnellere Handlungsmechanismen f√ľr die Unternehmen. Betriebspr√ľfungen dauerten viel zu lange, f√ľr jede Kleinigkeit werden neue Regelungen entwickelt, kritisiert der Voestalpine-Vorstand Gesetzgebung und Finanzverwaltung: "Weiterwurschteln wie bisher reicht da nicht mehr."

Neue Antworten finden

Auch von Arbeitnehmerseite wurde die Forderung nach einer Revolution im Steuerrecht bekr√§ftigt - wenn auch mit anderem Fokus. Werner Muhm, ehemaliger Direktor der Arbeiterkammer: "Wir m√ľssen Antworten finden auf aktuelle Tendenzen wie die sinkende Lohnquote, die digitalisierte Wirtschaft oder shared economy - in diesen Bereichen entgehen uns die Besteuerungssubstrate." Als gr√∂√ütes Problem im derzeitigen System sieht Muhm die √ľberh√∂hten Steuern im Bereich der Lohnabgaben - also beim Dienstgeberbeitrag zum FLAF, Kommunalsteuer und Wohnbauf√∂rderungsbeitrag. Hier fallen in √Ėsterreich um 7,5 Prozent mehr Abgaben an als im Schnitt der anderen EU-L√§nder. Auch die Ressourcenbesteuerung im Energiebereich sieht Muhm als dringend notwendige Ma√ünahme f√ľr √Ėsterreich. Der effektive K√∂rperschaftsteuersatz sei f√ľr ein hochentwickeltes Industrieland dagegen nach wie vor durchaus attraktiv.

Mehr indirekte Steuern gefordert

Keynotespeaker Christian Helmenstein, Bereichsleiter f√ľr Wirtschaftspolitik und Chef√∂konom der Industriellenvereinigung, ortet ebenfalls gro√üen Handlungsbedarf, da sich die Umfeldbedingungen durch die Digitalisierung und Internationalisierung in atemberaubendem Tempo √§nderten. Die notwendigen Eckpunkte aus Sicht des Wirtschaftsexperten: "Wir m√ľssen mit der Steuerquote insgesamt auf ein Niveau unter 40 % kommen, um international wettbewerbsf√§hig zu bleiben. Au√üerdem sollte unser Steuersystem k√ľnftig st√§rker proportional und weniger progressiv besteuern. Und: Wir m√ľssen viel st√§rker auf indirekte Steuern setzen als auf direkte - nur die f√ľhren zu einer ausgewogenen Spielanordnung im Vergleich zu unseren internationalen Wettbewerbern."

Im Bereich der Digitalisierung werde das Steuersubstrat derzeit nicht ausgesch√∂pft. "Dieses Potenzial k√∂nnten wir nutzen, um andere direkte Steuern abzusenken." Sein konkreter Ansatz: "Durch die Aggregation von Daten wird Wert geschaffen. Die Rechte an den Daten m√ľssen wir zuordnen und deren Nutzung besteuern."

Betriebsstätte neu denken

Zwar keine tats√§chliche Revolution, sehr wohl aber deutliche Anpassungen h√§lt TPA-Partnerin und Steuerexpertin Iris Burgstaller f√ľr unbedingt notwendig. An den Grunds√§tzen der √∂sterreichischen Steuersystematik solle man festhalten, aber: "Es ist dringend erforderlich, zu einem globalen Konsens zu kommen und international Rechtssicherheit herzustellen." Dies sei zwar auf EU-Ebene weniger problematisch, mit den USA oder China sei eine Akkordierung aber sehr schwierig.

Entscheidend sei auch, dass es Unternehmen - vor allem KMU - einfacher gemacht werde, ihren steuerlichen Pflichten nachzukommen. "Es muss leichter werden, die Gesetze zu befolgen, und sie m√ľssen verst√§ndlicher werden, damit man nicht jahrelang Steuerrisiken mitschleppt", so die Expertin. Das sei derzeit jedoch ein Wunschgedanke. "Neben den Nationalstaaten kommen auch aus der OECD, den G20, der EU laufend Ans√§tze f√ľr neue Gesetze und Regelungen. Es scheint derzeit alles noch komplizierter zu werden", wei√ü die Expertin f√ľr Internationales Steuerrecht.

Was die Anpassung des Steuersystems an die Digitalisierung betrifft, gibt es zwar radikale Ansätze wie beispielsweise eine "Destination Tax", bei der eine Besteuerung im Land des Point of Sales erfolgt. Allerdings erscheint ein "Finetuning" der Besteuerung im Hinblick auf neue Wertschöpfungstreiber - User, Daten, Plattformen, Kundenzufriedenheit - eher auch auf international breiter Ebene umsetzbar, so Burgstaller.

Bessere Vorbereitung bei Steueränderungen

Eine Evolution statt einer Revolution im Steuerrecht fordert Michael Lang, Vorstand des Institutes f√ľr √Ėsterreichisches und Internationales Steuerrecht an der WU Wien. Und er kritisiert, dass die Gesetze zu wenig durchdacht und geplant werden - sowohl auf √∂sterreichischer als auch auf EU-Ebene. "Steuer√§nderungen m√ľssen sorgf√§ltiger vorbereitet werden - zuletzt gab es nicht einmal ausreichende Begutachtungsverfahren", kritisiert der Universit√§tsprofessor: "Dabei wird das System durch Zinsschranke & Co k√ľnftig noch komplizierter". Das Einstimmigkeitserfordernis auf EU-Ebene sieht er als Hemmschuh f√ľr die k√ľnftige Entwicklung - ebenso wie die "Hyperaktivit√§t auf dem Gebiet der direkten Steuern". Steuer-Aktionismus greife nur punktuell, kritisiert Lang. Bemessungsgrundlagen zu harmonisieren, w√ľrde es f√ľr internationale Unternehmen deutlich einfacher machen und f√ľhre auch zu einem transparenteren Wettbewerb, so Lang.

Fazit von TPA-Partnerin Veronika Seitweger: "Es muss noch viele Diskussionen wie diese geben, um zu nachhaltigen Veränderungen im Steuersystem zu kommen."

TPA: Zahlen & Fakten
TPA ist eines der f√ľhrenden Steuerberatungs- und Wirtschaftspr√ľfungsunternehmen in Mittel- und S√ľdosteuropa. Das Dienstleistungsangebot umfasst Steuerberatung, Wirtschaftspr√ľfung und Unternehmensberatung. Die TPA Gruppe ist in elf L√§ndern in Mittel- und S√ľdosteuropa t√§tig: Albanien, Bulgarien, Kroatien, √Ėsterreich, Polen, Rum√§nien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn. Die TPA Gruppe besch√§ftigt rund 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 27 Standorten.

Die TPA Gruppe ist ein unabh√§ngiges Mitglied der Baker Tilly Europe Alliance. Das Baker Tilly International Netzwerk besteht aktuell aus 126 unabh√§ngigen Mitgliedern in 147 L√§ndern mit insgesamt 33.600 Mitarbeitern und 796 B√ľros und z√§hlt mit diesem Angebot zu den "Top Ten" der weltweit t√§tigen Beratungsnetzwerke.

(Ende)
TPA Steuerberatung GmbH

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Amazon löschte "versehentlich" Buch-Rezensionen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Sonntag, den 17. Juni 2018 um 10:17 Uhr


Amazon löschte "versehentlich" Buch-Rezensionen

Autoren höchst verärgert: Zahlreiche Reviews einfach verschwunden

B√ľcher: Technischer Fehler l√∂scht Amazon-Reviews (Foto: Lupo, pixelio.de)

B√ľcher: Technischer Fehler l√∂scht Amazon-Reviews (Foto: Lupo, pixelio.de)

Seattle (pte/15.06.2018/12:30) Der Online-Versandh√§ndler Amazon http://amazon.com hat √ľbereinstimmenden Medienberichten zufolge B√ľcher-Bewertungen von zahlreichen Kunden entfernt und andere daran gehindert, neue zu ver√∂ffentlichen. In der Folge steht das Unternehmen stark in der Kritik von Autoren, Bloggern und Verlagen. Amazon macht derzeit tempor√§re "technische Probleme" daf√ľr verantwortlich.

Schaden f√ľr kleine Autoren

Die Autorin Isabella May gibt gegen√ľber "The Bookseller" an, dass bei zwei ihrer Romane, Rezensionen verschwunden seien. "F√ľr einen hochkar√§tigen Autor, der vielleicht nicht mehr das Bed√ľrfnis hat, Rezensionen zu √ľberpr√ľfen, ist dies sicher nicht schlimm. Aber f√ľr einen Neueinsteiger ist es das und sehr peinlich - vor allem, weil mein Verlag ausschlie√ülich online und √ľber Amazon agiert", so May.

Amazon hat Tools und Richtlinien zur Bek√§mpfung gef√§lschter Bewertungen entwickelt, die Probleme mit gekauften Reviews regeln sollen. Als May mit Amazon Kontakt aufnahm, wurde sie damit abgefertigt, dass die entfernten Bewertungen nicht online zur√ľckgebracht werden k√∂nnten, weil sie gegen die Richtlinien von Amazon versto√üen h√§tten. Amazon lie√ü jedoch offen, welche Reviews einen Versto√ü dargestellt h√§tten, sondern verwies stattdessen blo√ü auf seine Community-Richtlinien, die einen Abschnitt dar√ľber enthalten, wie das Unternehmen "Reviews einschr√§nken kann, wenn ungew√∂hnliches Verhalten festgestellt wird".

Nur ein technischer Fauxpas

Auch andere Autoren sind bereits auf den Schwund vieler B√ľcher-Bewertungen aufmerksam geworden und kritisieren, dass ihr Umsatz davon lebe, dass andere Nutzer √∂ffentlich ihre Meinung kund t√§ten und die Publikation bewerteten. Ein Amazon-Sprecher gab gegen√ľber "The Bookseller" an, dass ein technisches Problem im letzten Monat einige Buch-Rezensionen beeinflusst h√§tte, wodurch verhindert worden sei, dass sie eingereicht und angezeigt w√ľrden.

"Diese Probleme wurden schnell gel√∂st und wir entschuldigen uns f√ľr etwaige Unannehmlichkeiten. Kundenrezensionen sind eines der wertvollsten Tools, die wir Kunden anbieten, um fundierte Kaufentscheidungen zu treffen, und wir arbeiten hart daran sicherzustellen, dass sie ihren Job machen", so der Sprecher.

(Anm. der Red.: Da ist eher die Frage was Amazon unter "ihren Job machen versteht" nach unseren Erfahrungen wird da unter den H√§ndler ziemlich gemoschelt, die einen bekommen Gewinne zugeschoben, den anderen werden blockiert oder wenn sie gar Artikel unter eigenen Marken anbieten von der Amazon-Plattform sogar ohne Einspruchsm√∂glichkeit einfach verbannt (unabh√§ngig von erstklassigen Kundenbewertungen), fair ist was ganz anderes, zumal Amazon der Meinung ist das sie zu ihrem Vorteil nach ihrer Fasson alles festlegen k√∂nnen wie sie wollen (rechtlich hat man als kleiner H√§ndler da eh Null Chance), besser w√§ren √∂ffentliche Verkaufsplattformen mit ebenfalls gepr√ľften Artikel-Bewertungen die nicht unter der Vorherrschaft einer einzelnen Firma stehen die sich letztlich auch nur an der Arbeit anderer bereichert)

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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 17. Juni 2018 um 10:28 Uhr
 
Deutsche Firmen verkaufen illegale Gifte im Ausland PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Donnerstag, den 14. Juni 2018 um 18:36 Uhr


Deutsche Firmen verkaufen illegale Gifte im Ausland

Auch Reedereien lassen Schiffe trotz Verbots in Bangladesch entsorgen

Illegale Abwrackung von Schiffen in Bangladesch in der Kritik (Foto: oeko.de)

Illegale Abwrackung von Schiffen in Bangladesch in der Kritik (Foto: oeko.de)

Freiburg (pte/14.06.2018/13:30) Laut einer aktuellen Fallstudie des √Ėko-Instituts http://oeko.de bieten deutsche Chemieunternehmen besonders gef√§hrliche, in der EU verbotene Pestizide im Ausland an. Ein anderes Beispiel belegt, dass deutsche Reedereien ihre Schiffe in Bangladesch entsorgen lassen, obwohl dies gesetzeswidrig ist.

Recycling häufig Fehlanzeige

In seiner Fallstudie zu Pestiziden legt das √Ėko-Institut den Schwerpunkt auf besonders gef√§hrliche Chemikalien. Viele von ihnen sind unmittelbar toxisch; sie f√ľhren beim Einatmen oder bei der Anwendung zu schweren Vergiftungen. Andere wirken langfristiger, indem sie krebserregend sind, den Hormonhaushalt negativ beeinflussen oder das Erbgut sch√§digen. Gelangen sie in B√∂den und Gew√§sser, k√∂nnen sie ihren Weg in Nahrungsmittel und Trinkwasser finden. Andere Chemikalien sind √§u√üerst sch√§dlich f√ľr Bienen.

Den Ergebnissen der Freiburger nach gelangen die besagten Schiffe deutscher Reedereien zumeist √ľber Zwischenh√§ndler zur Verschrottung nach Bangladesch. Dort werden sie statt in geeigneten Recycling-Einrichtungen direkt am Strand auseinandergenommen. Dabei gelangen Schwer√∂le, Asbest und weitere Gefahrstoffe ins Meer; Arbeiter kommen h√§ufig ungesch√ľtzt mit ihnen in Ber√ľhrung. Die Folge sind Arbeitsunf√§lle und Vergiftungen sowie Verseuchungen des Meerwassers. Nach internationalem und europ√§ischem Recht ist die nicht fachgerechte Entsorgung ausgedienter Schiffe in Bangladesch verboten.

"Verantwortung √ľbernehmen"

"Alle drei Fallstudien zeigen, dass deutsche Unternehmen ihrer Verantwortung zur Wahrung von Menschenrechten und Umweltschutz nur unzureichend nachkommen", kritisiert Nele Kampffmeyer, Expertin f√ľr nachhaltige Unternehmensf√ľhrung am √Ėko-Institut. "Solange keine gesetzlichen Regelungen existieren, k√∂nnen Unternehmen zwischen Gesch√§ftsinteressen und Menschenrechten abw√§gen. Aus unserer Sicht muss der Schutz von Mensch und Umwelt jedoch √ľber finanziellen Interessen stehen", unterstreicht die Fachfrau abschlie√üend.

(Ende)
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32 Prozent Erneuerbaren-Ziel f√ľr Europa ist eine gro√üe Entt√§uschung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Donnerstag, den 14. Juni 2018 um 18:36 Uhr


32 Prozent Erneuerbaren-Ziel f√ľr Europa ist eine gro√üe Entt√§uschung

IG Windkraft: Bremser und Verhinderer haben sich durchgesetzt

St. P√∂lten (pts/14.06.2018/12:30) Gestern hat es auf EU-Ebene eine Entscheidung f√ľr das Erneuerbare-Energien-Ziel bis 2030 gegeben. "Das Ergebnis von 32 Prozent Erneuerbaren-Anteil bis 2030 in der EU ist eine gro√üe Entt√§uschung", bemerkt Stefan Moidl und erg√§nzt: "Um das Pariser Klimaabkommen einzuhalten, h√§tten wir 45 Prozent gebraucht. Leider hat sich auch √Ėsterreich nicht offensiv als Vorreiter des Ausbaus der erneuerbaren Energien positioniert."

Gestern wurde bei den sogenannten "Trilog-Verhandlungen", zwischen Europ√§ischer Kommission, Europ√§ischem Parlament und Europ√§ischem Rat ein Kompromiss f√ľr die Erneuerbaren-Zielsetzung bis 2030 erzielt. "Die Branche ist sehr entt√§uscht", bemerkt Stefan Moidl, Gesch√§ftsf√ľhrer der IG Windkraft und f√ľhrt weiter aus: "32 Prozent Erneuerbaren-Ziel f√ľr 2030 kann man nur als faulen Kompromiss bezeichnen. Hier haben sich die Bremser, Z√∂gerer und Verhinderer durchgesetzt." Um dem Pariser Klimaabkommen gerecht zu werden, h√§tte die Zielsetzung bei 45 Prozent festgelegt werden m√ľssen. Das europ√§ische Parlament hatte mindestens 35 Prozent gefordert.

"Offenbar haben im Europ√§ischen Rat, der mit 27 Prozent in die Verhandlungen gegangen ist, die Bremser die Z√ľgel fest in der Hand gehabt. Leider hat sich auch √Ėsterreich nicht offensiv f√ľr mindestens 35 Prozent eingesetzt", bedauert Moidl und erg√§nzt: "Als kleiner Lichtblick kann hier nur die Anpassungsklausel im Jahr 2023 angesehen werden, wodurch vielleicht in f√ľnf Jahren die Vers√§umnisse korrigiert werden k√∂nnen. Dies zeigt aber auch f√ľr mich, dass hier eigentlich ein Kompromiss mit schlechtem Gewissen beschlossen wurde."

Offen ist noch, wie die Ziele gesichert bis 2030 erreicht werden können. Diese Entscheidung soll ebenfalls noch in diesem Monat fallen und in der Gonvernace-Verordnung festgelegt werden. "Hier ist zu hoffen, dass zumindest die niedrigen Ziele so weit gesichert werden können, dass die erneuerbaren Kapazitäten auch wirklich gebaut werden", bemerkt Moidl.

√Ėsterreich muss sich endlich auf die Seite der Energiewende schlagen

F√ľr die √∂sterreichische Pr√§sidentschaft bleiben noch gro√üe Teile des Winterpaketes zu Verhandeln. Die Richtlinie die den Strommarkt an die Notwendigkeiten der erneuerbaren Energien anpassen soll, wird im n√§chsten Halbjahr abzuschlie√üen sein. "Hier hat √Ėsterreich einmal mehr die Chance, seine z√∂gerliche Position zu verlassen und auf die Seite der Vorreiter f√ľr die Energiewende zu wechseln", hofft Moidl abschlie√üend.

(Ende)
IG Windkraft

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Klimawandel gefährdet Lebensmittelversorgung PDF Drucken E-Mail
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Donnerstag, den 14. Juni 2018 um 18:35 Uhr


Klimawandel gefährdet Lebensmittelversorgung

Forscher erwarten dramatische Schwankungen bei Ernteerträgen

Maisfeld vor Ernte: Ernten werden schwanken (Foto: Uschi Dreiucker, pixelio.de)

Maisfeld vor Ernte: Ernten werden schwanken (Foto: Uschi Dreiucker, pixelio.de)

Seattle/Stanford (pte/14.06.2018/06:05) Der Klimawandel sorgt f√ľr eine dramatische Volatilit√§t der Ernten in der ganzen Welt. Das hat eine Studie von Forschern der University of Washington http://washington.edu und der Stanford University http://stanford.edu ergeben. Die Ernteertr√§ge k√∂nnen in einem Jahr sehr hoch, im darauffolgenden sehr niedrig ausfallen. Im Durchschnitt werden die Ertr√§ge aufgrund der steigenden Temperaturen sinken - Preisexplosionen und Nahrungsmangel inklusive.

Massive Preiserh√∂hungen bef√ľrchtet

"Fr√ľhere Studien haben sich auf den Zusammenhang zwischen Ernteertr√§gen und Klimawandel fokussiert", sagt Michelle Tigchelaar, Klimawissenschaftlerin in Seattle. "Wir haben zus√§tzlich die internationalen M√§rkte ber√ľcksichtigt." In vielen Regionen werde es zu Ernteausf√§llen kommen. Das habe massive Auswirkungen auf die Nahrungsmittelpreise und die Versorgung.

Die Folgen sind sehr unterschiedlich, wenn die einzelnen Feldfr√ľchte betrachtet werden. Reis wird den Experten nach vor allem dort verbraucht, wo er angebaut wird. Mais werde dagegen international gehandelt. 87 Prozent der Exporte gingen auf das Konto von USA, Brasilien, Argentinien und der Ukraine. Heute sei die Wahrscheinlichkeit, dass diese vier Exporteure gleichzeitig schlechte Ernten einfahren, gleich null. Wenn die weltweite Durchschnittstemperatur um zwei Grad Celsius ansteige, betrage das Risiko, dass alle Exporteure schwere Ernteeinbu√üen erleiden, bereits sieben Prozent. Bei einem Plus von vier Grad liege es bereits bei 86 Prozent.

Hohe Temperaturen als Hauptgefahr

"Wenn man √ľber die Folgen des Klimawandels auf die Nahrungsmittelproduktion nachdenkt, geht es meist um die Gefahr von D√ľrreperioden", so Tigchelaar. Tats√§chlich seien die Ernten wegen der zu erwartenden hohen Temperaturen in Gefahr, selbst wenn D√ľrren ausbleiben. Denn Pflanzen ben√∂tigen erheblich mehr Wasser, wenn die Temperaturen ansteigen.

Selbst wenn laut David Battisti, Atmosph√§renforscher aus Stanford, optimistische Szenarien f√ľr den Klimawandel zugrunde gelegt werden, verdoppelt sich bis Mitte dieses Jahrhunderts die Schwankungsbreite bei den Maisertr√§gen in den USA. Welche Rolle Ver√§nderungen bei den Niederschl√§gen spielen werden, haben die Forscher nicht untersucht, weil die Prognosen in diesem Bereich nicht zuverl√§ssig genug seien.

"Unser Ansatz ist konservativ", sagt Battisti. "Wir gehen davon aus, dass sich das Wetter, abgesehen von der Temperaturerh√∂hung, nicht ver√§ndert." Es k√∂nnte also durchaus noch schlimmer kommen als die Studie annimmt. D√ľrreperioden sowie lang anhaltende Regenf√§lle k√∂nnten die Lage in den n√§chsten Jahren noch verschlimmern.

(Ende)
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